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Bowers & Wilkins Zeppelin Wireless

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Das Wort Stilikone wird ja mittlerweile recht inflationär verwendet. Dennoch, ich will es nutzen, denn als der britisch-amerikanische Premium-Lautsprecher Hersteller, für den ich zwischenzeitlich als Online Marketing Manager gearbeitet habe, im Jahre 2008 das erste Zeppelin vorstellte, war nicht nur die namensgebende Form aussergewöhnlich. Es war der erste verfügbare Lautsprecher, der nicht nur mit einem iPhone-Dock daherkam, sondern auch noch Apple Airplay unterstützte.

Um in den lukrativen Gewässern der Apple-Jünger fischen zu können, musste Bowers & Wilkins mit seinen Prinzipien brechen. Denn die Lautsprecher, das Kerngeschäft der Marke, sollen eben mit möglichst wenig Elektronik daherkommen. Der Klang soll aus den Lautsprechern so unverfälscht wie möglich kommen. Im Zeppelin steckte von Anfang an ein mächtiger DSP (digitaler Soundprozessor). Der eben garantierte, dass aus dem doch noch ansatzweise kompakten Gehäuse trotzdem noch ein herrlicher Klang kam.

Nun hat Bowers & Wilnks einen (würdigen) Nachfolger des Zeppelins vorgestellt. Zwischenzeitlich gab es noch eine Version mit dem Lightning-Dock. In der neuen Version hat man sinniger Weise auf ein Dock ganz verzichtet, das Bowers & Wilkins Zeppelin Wireless präsentiert sich nun als reiner Bluetooth-Lautsprecher.

Ich selbst bin leider noch nicht in den Genuss gekommen, mir das neue Zeppelin anzuhören, aber der Kollege Kim-Christopher Granz hat mir versichert, dass es sich noch besser anhört als die alte Version. Und auf sein Urteil kann ich hier gut vertrauen, hatte Kim doch die Möglichkeit seinen privaten (alten) Zeppelin gegen den Neuen gegen zu hören.

Das neue Zeppelin kostet genau wie das Alte 699,00 Euro und ist bei Amazon versandkostenfrei zu bestellen.

Disclosure: In diesem Beitrag finden sich Links zu Amazon.de, die als sogenannte Affiliate-Links gesetzt wurden. Dass heisst, dass ich eine Verkaufsprovision von Amazon bekomme, wenn ein potentieller Interessant auf den entsprechenden Link klickt und etwas bei Amazon kauft. Wer meint, dass dies meine Objektivität in Frage stellt, sollte die entsprechenden Links nicht anklicken.

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Bowers & Wilkins im 2015 Volvo XC 90

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Ich weiss nicht, ob ich objektiv bin. Vielleicht eher zu kritisch als zu wohlwollend. 18 Monate lang habe ich für Bowers & Wilkins Germany gearbeitet. Und in diesen 18 Monaten mich voll und ganz inhaltlich brand’en lassen. Ich meine damit, dass ich die Qualität der Produkte von Bowers & Wilkins wirklich zu schätzen weiss. Nicht alle, aber die meisten, vor allem, wenn es sich um Lautsprecher handelt. Anfangs meiner kurzen Karriere als Auto-Blogger hatte ich die Chance an einem Wochenende zwei Jaguar-Modelle zu fahren, die damals B&W als Premium-Soundsystem verbaut hatten. Ich war eher nur medium begeistert. Die Tonqualität hatte nicht wirklich etwas mit dem Klanggenuss zu tun, den ich von unseren Produkten kannte. Jaguar ist mittlerweile auf Meridian umgestiegen und Bowers & Wilkins hatte sich zunächst Maserati als neuen automobilen Partner gesucht. Bei der statischen Weltpremiere des Volvo XC90 in Stockholm war ich dann durchaus etwas überrascht, die Lautsprecher meiner nunmehr Ex-Kollegen in dem schwedischen SUV vorzufinden. Ein erste Klangprobe hörte sich gut an, aber bei der Weltpremiere war weder die Zeit noch der Raum, um sich wirklich mal in das System hinein zu hören.

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Bowers & Wilkins stellt dritte Generation der 800 Serie Diamond vor

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Ich habe nur 1.5 Jahre für Bowers & Wilkins gearbeitet. Die deutsche Basis des englischen Unternehmens in amerikanischer Hand sitzt in Halle/Westfalen, also bequem innerhalb von 20 Minuten von Bielefeld aus zu erreichen. 18 Monate haben gereicht, um meine Ohren vollkommen zu verderben. Wenn man einmal in einem Raum gesessen hat, in dem ein Paar Bowers & Wilkins Lautsprecher aus der 800 Serie Diamond in Betrieb waren, der wird verstehen, was ich meine. Ich höre wirklich gerne Musik. Und gute Lautsprecher machen eben einen wirklich großen Unterschied. Und ich meine jetzt auch nicht den esoterischen Kram, wie Lautsprecherkabel in Wassereimer zu legen oder das Wohnzimmer mit kleinen Alu-Plättchen auszukleiden. Ich meine eben ein Paar gute Lautsprecher. Seit dem 09.09.2015 steht jetzt also die dritte Generation der 800 Serie Diamond in den Startlöchern.

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„Wenn Du Dir den Continuum-Mitteltöner anhörst geht Dir das Herz auf.“

Mein ehemaliger Kollege ist am Schwärmen. Muss er ja auch als Mitarbeiter? Ja. Nein. Das ist anders. Ich weiss, dass er das aus ganzem Herzen so meint. Ein Zitat von Martial Rousseau, Head of Research bei Bowers & Wilkins dazu: „Die neue 800 Serie Diamond ist kein Produkt-Update. Sie ist ein komplett neu erschaffenes Ganzes. Nur ein Element blieb unverändert: die Diamantkalotte des Hochtöners. Sie hat sich einmal mehr als die ultimative Lösung in der Hochtontechnologie erwiesen.“ Mir ist dann beim Lesen der Pressemitteilung fast die Kinnlade auf den Tisch geknallt: Besonders faszinierend ist dabei die Mitteltonwiedergabe. In diesem Bereich sind die Kevlarmembranen, die für den natürlichen sorgen, durch Continuum-Membranen ersetzt worden. Bowers & Wilkins trennt sich von einem seiner Markenzeichen – den gelben Kevlarmembranen der Mitteltöner. Das muss ich erstmal verdauen. Was zur Hölle ist denn bitte Continuum? Es muss Raketentechnik sein, wenn sie dafür ihr Kevlar aufgeben. Ich muss wohl die Tage dringend mal den alten Kollegen einen Besuch abstatten, denn das Klangerlebnis möchte ich mir ungern entgehen lassen.

Die eigentliche Namensgeberin für die 800 Serie Diamond wird erst im Frühjahr 2016 gezeigt, die kleinen Brüder darf man jetzt schon kaufen. Und ich habe wirklich Tränen in den Augen, dass meine kleine Portokasse gerade so gähend leer ist, denn wenigstens ein Paar 805 – hach das wäre was. Aber auch die gibt es nicht umsonst ab Oktober kann man dann bestellen: 802 D3 – 11.000 Euro (pro Stk.), 803 D3 für 8.500 Euro (pro Stk), die 804 D3 für 4.500 Euro (pro Stk.), 805 D3 für 3.000 Euro (pro Stk.) und die Center HTM1 D3 für 6.000 Euro (pro Stk.) oder der HTM2 D3 für 4.000 Euro (pro Stk.). Aber dann, vielleicht sollte ich doch lieber einen Gang zurück schalten und doch mal auf ein Paar PM-1 sparen, die sich in unserem Wohnzimmer auch ganz prächtig machen würden.