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48 Stunden Südafrika

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„Arbeiten, wo andere Urlaub machen!“ ruft mir ein Kollege zu. Ein paar Stunden später sitze ich im Flieger von München nach Kapstadt. Porsche hat mich eingeladen, den neuen Panamera E-Hybrid und den 911 GTS zu fahren. Ich jammere ja recht gerne, an dieser Stelle halte ich mal ganz bescheiden, meinen Mund. An dieser Stelle präsentiert sich mein Job eindeutig von seiner sonnigsten Seite. Selbst der lange Flug – 11 Stunden von München aus gerechnet – ist eigentlich kein Problem, denn man fliegt während der Nacht und bei gerade mal einer Stunde Zeitverschiebung von Kapstadt zu Bielefeld hat auch mein alter Freund das Jetlag so ganz und gar nichts zu melden. Und während man bei der Einreise in die USA ja auch gut und gerne mal bei Immigration und Zollabfertigung verbringen kann, ist das Prozedere in Kappstadt inkl. Koffer öffnen beim Zoll innerhalb von 15 Minuten gemeistert, so dass ich schon kurz nach der Landung bei sommerlichen 22°C in den blauen Himmel Südafrikas schauen kann. Auf dem Weg ins Hotel sehe ich zum ersten Mal den Tafelberg und verliebe mich sofort. Später im Hotel bleibt der Berg stets präsent und immer wieder kann ich beobachten, wie sich Wolken über seine Kante schieben und dann den Weg nach unten suchen, fast wie ein Wasserfall. Ein Naturschauspiel, was mir nie langweilig werden wird.

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Adobe Premiere : Bluetooth Kopfhörer : Sound schlecht

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Seit ich in meiner neuen Bürogemeinschaft arbeite, lasse ich meine Bürotür in der Regel offen stehen. Ist halt netter fürs Ambiente. Drum habe ich mir eigens zum Schneiden meiner Video-Clips einen neuen Bluetooth Kopfhörer (Sony MDR-ZX770BN, ja ich bin soweit zufrieden, was Preis/Leistung angeht) zugelegt. Nun war das ganze Setup und verbinden – iMac mit Kopfhörer – eher ein Kinderspiel und ich konnte auch ganz fein der Musik via Spotify lauschen.

Bloss eben bei dem ursprünglichen Einsatzzweck – dem Schneiden von Videos mit Adobe Premiere – gab es ganz seltsame Aussetzer. Durch die iMac-Lautsprecher kam der Ton in gewohnt guter Qualität, durch die Kopfhörer hingegen klang es, als hätte ich mir aus einer Schnur und zwei Bechern ein ganz rudimentäres System gebaut. Im Netz gibt es zu MacOS-Bluetooth-Problemen gab viele Quellen, hilfreich für mein Problem war keine davon.

Nun meinte eben der Kollege Freise, ich solle doch mal sehen, was bei Premiere an Sound-Einstellungen noch zu verändern ist. Und genau hier lag das Problem. Den Kopfhörer kann man auch als Headset nutzen, er kommt mit einem Mikrofon. Und wenn man dieses bei Premiere noch als Standardeingang drin lässt, dann meint Bluetooth, dass man gar nicht so viele Daten über den Kanal verarbeiten kann und setzt die Sample-Rate mal eben auf 8.000 Hz – also Blechdosen-Telefon-Qualität.

Setzt man aber den Standard-Eingang auf das interne Mikrophon des iMacs, dann wird die Samplerate mal eben auf 44.000 Hz gehoben und der Clip hört sich auch durch die Kopfhörer genauso an, wie durch die iMac-Lautsprecher. Problem erkannt, Problem gebannt.

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Shut up and take my money … Nike Hyperdunk 2016 iD

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Ein ganz großer Fehler war es vor ein paar Jahren meine Emailadresse bei Nike zu hinterlegen. Mehrmals pro Woche kommt ein Newsletter mit Hinweisen zu neuen Produkten und ich kann es einfach nicht lassen, ich habe mich ernsthaft bemüht – wirklich (!!!!), jeden einzelnen zu öffnen. Ich mag diese doofen Markenschuhe einfach. Große Erleichterung kommt immer nur dann auf, wenn sie irgendwelche Produkte anpreisen, die mich gar nicht ansprechen. Das kommt leider nicht allzu oft vor. Bei allen anderen Produkte schröpfe ich mit erstaunlicher Regelmässigkeit mein knappes Zeitkonto und klicke mich durch die Sonderangebote – oder schlimmer noch – individualisiere mir Schuhe.

Wie jetzt die Nike Hyperdunk 2016 iD. Ein Metallic silbernes Swoosh in der Sohle? Muss ich haben! Leuchtende Sohlen? Waaaahhhaaa! Und Orange. Ganz viel Orange! Immerhin erkenne ich noch, dass 180 Euro für einen Plastikschuh viel zu viel Geld sind. Aber verdammt.

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Rad-Bundesliga am Bilster Berg

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Wenn ich etwas an meiner Auto-Youtuber-„Kariere“ überhaupt bereue, dann allenfalls den Umstand, dass ich keine Zeit mehr fürs Fotografieren finde. Das Filmen nimmt eben immer so viel Platz ein, dass ich mittlerweile meine Kamera einfach zu Hause lasse, um nicht unnötiges Gepäck mitschleppen zu müssen. Aber hin und wieder ergibt sich dann doch wieder eine Möglichkeit. So habe ich vor ein paar Wochen den Start eines wirklich harmonischen Junggesellinnen-Abschieds mit der Kamera festgehalten. Und gestern war ich als Fotograf am Bilster Berg in Aktion. Mal davon abgesehen, dass ich die Teststrecke nahe Bad Driburg wirklich mag und die Leute vor Ort durch zahlreiche Besuche kenne, Fahrradfahrer zu fotografieren war dann doch mal etwas ganz anderes. Die Rad-Bundesliga hat dort das vorletzte Rennen der Saison ausgetragen, wird aber auch die kommenden 4 Jahre eines ihrer Rennen am Bilster Berg bestreiten.

Bilster Berg Rad Bundesliga 10.11.2017

Nun besitze ich zwar durchaus drei Fahrräder, die bewege ich aber allenfalls, wenn ich im Schuppen mal etwas suche. Und ich war zutiefst beeindruckt, was die Jungs da gerissen haben. 4,2 Kilometer lang ist der Rundkurs vom Bilster Berg. 44 Kuppen und Wannen, 19 Kurven, Gefälle von bis zu 26 Prozent, Steigungen von 21 Prozent und ein kumulierter Höhenunterschied von über 200 Metern. Fast 150 km sind die Jungs da geradelt, in einer Geschwindigkeit, die ich nach wie vor für unglaublich halte. Selbst am Berg waren die Radler schneller als ich bergab zu Fuss.

Bilster Berg Rad Bundesliga 10.11.2017

Und gehüllt in mein Media-Laibchen hatte ich die Chance ganz nah heranzukommen. Bei Teaserbild lag ich direkt neben den Curbs. Und wären die Herren auf ihren Hightech-Rädern nicht so schnell vorbeigeflitzt, hätte ich die Jungs wahrscheinlich sogar atmen hören. Mir hat das Fotografieren mal wieder richtig Spass gemacht. Und wer sich in der Region befindet und für den heutigen Sonntag noch ein Ziel sucht – die veranstaltung geht weiter – heute fahren die Damen und die Juniorinnen und Junioren. Es waren übrigens unter den Zuschauern reichlich Radsport-Freunde, die mit dem Radl angereist waren und nach dem Rennen noch die Chance hatten, selbst mal den Bilster Berg im Sattel zu bezwingen.

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Europas schönste Strassen – Nizza: D37 / D563 / D2

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Anfang Juni 2016 hatte mich Ford zu einer Presse-Fahrveranstaltung mit dem neuen 2016 Ford Fiesta ST 200 nach Frankreich eingeladen. Gelandet sind wir in Nizza. Normaler Weise heisst es dann immer für uns Journalisten, dass man sich rechts an der Küste hält und irgendwann in Monaco ankommt. Mit Ford hingegen durfte ich nun das erste Mal das östliche Hinterland von Nizza entdecken. Und auch wenn die Cote d’Azur an sich schon so viel zu bieten hat, wer gerne schöne Straßen fährt sollte, sich die nachstehende Karte mal genauer ansehen.