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Amsterdam: Fahrradfahrer und der neue VW Touran

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Nein, niemand braucht für für die nachstehende Erkenntnis loben, aber ich möchte trotzdem mal festhalten, dass mir bei meinem jüngsten Amsterdam-Trip aufgefallen ist, dass der Holländer im Allgemeinen deutlich schlanker zu sein scheint, als der durchschnittliche deutsche Bundesaugust. Und ja, das ist kein Wunder, denn die Holländer fahren ja den ganzen Tag Fahrrad. Ich habe den neuen Volkswagen Touran unter anderem durch die Amsterdamer Innenstadt bewegt und finde mittlerweile, dass Amsterdam ein verdammt ordentliches Verkehrssystem hat.

Früher habe ich vielleicht noch geflucht, dass da diese ganzen Menschen mit ihren Fahrrädern kreuz und quer durch die Gegend eiern. Mittlerweile habe ich aber erkannt, dass es dabei ein System gibt und auch ein recht friedliches Miteinander zwischen Auto- und Radfahrern.

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Aber was ich schon anderes sagen. Ich bin eben auch ein großer Holland-Fan. Ich meine, hey, die tragen da gerne Orange. Und Orange gehört zu meinen Lieblingsfarben. Zudem finde ich die Holländer nach wie vor sehr angenehm entspannt in allen Lebenslagen. Wenn ich aus Deutschland ins europäische Ausland auswandern wollen würde, dann wäre Holland neben Polen auf jeden Fall ganz vorne auf meiner Liste.

2015-volkswagen-touran-pacific-blue-Zandvoort

Der neue Volkswagen Touran, für die Fotos bin ich fix nach Zandvoort rausgefahren, ist ein ganz entspanntes Auto. Ich nenne ihn das Schweizer Taschenmesser der Golfklasse. Der Ausfahrt.tv-Innenraum-Check hat beim Touran ein wenig länger gedauert, denn die haben in dem Kompakt-Van ganze 47 Ablagemöglichkeiten untergebracht. Als 7-Sitzer kommt er mit ISOFIX-Halterungen auf allen 5 hinteren Sitzen daher, in der dritten Sitzreihe hat man allerdings als Erwachsener mit 180cm Körpergröße nur bedingt Spass beim Sitzen. Nicht so ganz entspannt. Mein Testwagen hatte den 2.0 Liter TDI an Bord mit 150 PS und dem manuellen 6-Gang-Getriebe. In Verbindung mit der höchsten Ausstattungslinie Highline und den zusätzlichen Option, bei VW zahlt man ja quasi für alles extra, liegt der Preis bei um die 44.000 Euro. Da muss Vati schon mal ein Weilchen stricken, um den Familienbomber sein Eigen zu nennen. Bekommt dafür aber meines Erachtens ein angenehm geräumiges Fahrzeug, mit dem man sogar ein wenig Fahrspass haben kann.

something-grillsauceEinen habe ich noch. Zum Mittagsessen gab es Gegrilltes und die Holländer hatten auch diverse und auch sehr leckere Saucen für uns aufgefahren. Eine „Something“-Sauce wird man in Deutschland hingegen kaum bekommen. Und ja, ich habe sie probiert, war lecker, aber ich kann nicht sagen, woraus die bestand – doch – auch „something“ eben.

Amsterdam ist für die Auto-Industrie, auf jeden Fall für Volkswagen, aktuell das neue Nizza. In zwei Wochen bin ich wieder dort, um den neuen Passat GTE zu fahren. Vor zwei Wochen war ich schon mal dort, damals allerdings mit Opel, um mir einen ersten Eindruck vom Opel Karl zu verschaffen.

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