Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘USA

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Los Angeles 2015 – up in smoke

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Im ersten Teil meiner kleinen „Der kleine Jan in 10 Tagen im die Welt“-Geschichte bin ich nach Los Angeles geflogen, um mir auf Einladung von Mercedes-Benz hin die neuen Fahrzeuge auf der Autoshow anzusehen – Mercedes hat dort ja u.a. das Facelift vom Mercedes SL R231 und das Facelift vom Mercedes GL, der jetzt GLS heisst gezeigt. Wer mehr von der Autoshow sehen möchte, wir haben ein kleines Ausfahrt.tv-Video zur LA Auto Show mit gebracht. Aber darum soll es hier jetzt gar nicht gehen.

Bislang jedes einzelne verdammte Mal, wenn ich in der Vergangenheit an die Westküste geflogen bin, knackt mich mein Körper. Es ist vollkommen egal, wann ich zu Bett gehe. Ob ich mich habe volllaufen lassen (was ich eh nie tue) oder stocknüchtern bin. Ob ich einen vollkommen stressigen Tag hatte oder nur rumgehangen habe – um spätestens 4 Uhr morgens bin ich hellwach. BÄM! Ich kann machen, was ich will. Und so auch diese Mal wieder. 3:38 Uhr war das auf dem iPhone zu lesen, als die Müdigkeit meinen Körper verlassen hatte. Als alter Fuchs, der sich auskennt, beuge ich mittlerweile vor und gehe halt entsprechend früh zu Bett, so dass ich möglichst die 5 Stunden Schlaf bekomme, die ich brauche.

So verdammt früh aufzuwachen hat aber auch ganz viele Vorteile. Die Stadt schläft noch und es ist wirklich richtig ruhig. Im Hotel hat man quasi fast sofort heisses Wasser zum Duschen UND man hat wirklich alle Zeit der Welt sich den Sonnenaufgang anzusehen. Ich hatte bislang nur das Vergnügen Los Angeles im Spätherbst und Winter zu erleben. Zu dieser Zeit (ich vermute auch den Rest des Jahres, aber ich kann es eben nur für diese Zeit bestätigen) ist das Licht morgens und abends einfach DER HAMMER! Und ich meine hier nicht Dieter Bohlen hammermässig, sondern eher im Sinne von „wenn Du nur ein Funken Spass an Fotografie hast, möchtest Du bei DEM Licht einfach nur schreiend vor Glück mit Deiner Kamera im Anschlag durch die Gegend laufen und alles abschiessen, was ein einigermassen gutes Motiv abgibt“.

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Targa California

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Seit meiner Teilnahme an der Creme21 vor ein paar Jahren bin ich ja vollkommen geläutert, was die Teilnahme an solchen Veranstaltungen angeht. Damit das niemand falsch versteht. Ich hatte schon meinen Spass und die Creme21 ist ja die lockerste Art in Deutschland bei einer Rallye mitzufahren. Aber am Ende des Tages muss man auch hier seine Zeiten bringen, Spielchen erledigen.

Jetzt bin ich just über ein Video von Petrolicious bei Youtube gestolpert. Die zeigen da Bilder von der Targa California, was wohl genau die Art von Oldtimer Rallye ist, die für mich geschaffen wurde. Es geht ums Fahren und ums Ankommen. Sonst nichts. Die Organisatoren bewerten den Erfolg ihrer Veranstaltung anhand der Grinsen auf den Gesichtern der Teilnehmer. Grinsen? Bekommen ich hin. Auf jeden Fall.

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Mega Cavern Erlebnispark, Louisville , Kentucky

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Louisville-Mega-Cavern-Erlebnispark

Ich bin ja nicht so der Fahrradfahrer, war auch nie ein Mountainbiker oder BMXer. Dafür habe ich ein Jahr meines damals™ jungen Lebens in Kentucky als Austauschschüler verbraucht, nahe der kleinsten amerikanischen Metropole Louisville. Ich mag die Stadt sehr, mir war aber nicht bewusst, dass sie in der Stadt auch eine Riesenhöhle haben. Ich kannte nur die Mamut Caves südlich von Bowling Green.

Jetzt bin ich in meinem Facebook-Stream auf die Werbung des MEGA Underground Bike Parks (1841 Taylor Ave, Louisville, KY 40213) gestossen. Ziemlich abgefahren, wie ich finde. Das möchte ich mir gerne mal ansehen, wenn ich mal wieder vor Ort bin.

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USA Roadtrip planen

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Nein, ich plane aktuell keinen Roadtrip durch die USA, möchte dieses kleine Blog hier aber durchaus auch als digitalen Zettelkasten für mich nutzen. Ich war ja in den letzten beiden Jahren dort jeweils ein paar Tage unterwegs – Anfang 2013 von Los Angeles nach Detroit als #mbrt13 und Anfang 2014 von Houston nach Detroit als #mbrt14. Damals hatte ich für ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten die Seite RoadsideAmerica.com für meine Planung genutzt. Die Seite finde ich ziemlich klasse, weil sich in der Datenbank auch ganz viele kleinere Sehenswürdigkeiten befinden, die man vielleicht nicht sehen muss, aber die man sonst halt nirgends aufgelistet bekommt.

Vor ein paar Tagen bin ich über den Beitrag the 50 strangest abandoned places by [usa] state auf impulcity.com und habe da ein wenig weiter gestöbert. Die Informationen sind nicht gerade tief recherchiert, aber dennoch werde ich die Seite für meinen nächsten Trip bestimmt konsultieren.

Ein paar Tage später bin ich von irgendjemand bei Facebook auf den Beitrag New „weed hotel“ offers you a buzz and a bed for 150 bucks bei roadtrippers.com geschubst worden. Das Portal dahinter ist auch ganz nach meinem Geschmack, weil es POIs auf „Google Maps“-Basis anzeigt. Sehr hübsch gemacht.

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Hotelzimmer 617: Casa del Mar, Santa Monica, USA

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Disclaimer: Dies ist keine Hotelbewertung. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Autoblogger verbringe ich mittlerweile zahlreiche Nächte in den Hotels überall auf der Erde. Ich muss die Zimmer nicht bezahlen, meist bekomme ich auch nicht allzu viel vom Hotel selbst mit. Mein Beitrag ist quasi nur als WYSIWYG für das gegebene Hotelzimmer zu verstehen.

Auf meinem aktuellen USA-Trip habe ich eine Nacht im Hotel Casa del Mar (1910 Ocean Way, Santa Monica, CA 90405 USA) in Zimmer 617 verbracht. Es ist ja nicht so, dass wir als Gruppe eine Tour durch alle Zimmer machen, um zu sehen, wer das beste Zimmer bekommen hat, aber natürlich sieht man idR immer mehr als nur sein eigenes Zimmer und so kann ich sagen, dass man das Zimmer mit der Nummer 125 auf jeden Fall vorziehen sollte. Dieses befindet sich zwar ebenerdig, hat aber dafür einen kleinen Sonnengarten inkl. Palme und Sicht (durch Sichtschlitze) auf den Strand. Ich hingegen sass als im oberen Stockwerk und fand mein Zimmer durchaus gemütlich. Zudem konnte ich auch den Blick aufs Meer geniessen, wenn auch über die Hotel-Terrasse hinweg.

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Cruising Malibu City Limits

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Ende letzten Jahren durfte ich ja im Rahmen eines Mini-Roadtrips #mbrt14 California den Pacific Coast Highway gen Süden in einer Mercedes G-Klasse fahren, nun war ich just schon wieder in Kalifornien und hatte die Gelegenheit das letzte Stückchen, was ich damals im Dunklen fahren musste, noch mal im Hellen zu sehen. Aufgebrochen bin ich an einem Hotel am Strand von Santa Monica und das Ziel lag in Santa Barbara.

Einen Großteil der Strecke kann man – wenn nicht wie in meinem Fall ein Teil der Strasse wegen eines Erdrutsches gesperrt ist – auf dem Pacific Coast Highway entlang cruisen, der erste Streckenabschnitt führt dann durch die Gegend von Malibu. Nun bringt es mein Job ja so mit sich, dass ich alles fahrender Weise erlebe und meist keine Zeit habe, mal zu sehen, was sich denn so links und rechts der vom einladenden Hersteller ausgearbeiteten Route befindet, aber immerhin, weiss ich jetzt, wie es in Malibu so aussieht.

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Hotelzimmer 2188: The Cosmopolitan of Las Vegas

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Disclaimer: Dies ist keine Hotelbewertung. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Autoblogger verbringe ich mittlerweile zahlreiche Nächte in den Hotels überall auf der Erde. Ich muss die Zimmer nicht bezahlen, meist bekomme ich auch nicht allzu viel vom Hotel selbst mit. Mein Beitrag ist quasi nur als WYSIWYG für das gegebene Hotelzimmer zu verstehen.

Drei Nächte habe ich The Cosmopolitan of Las Vegas (3708 Las Vegas Boulevard South, Las Vegas, NV 8910, USA) im Zimmer 2188 verbracht. Der Hotel-Kompex befindet sich direkt am Strip. Unten ist ein Casino (man möge mir nachsehen, dass ich mich mit dem Glücksspiel weder auskenne, noch dass ich mich ansatzweise interessieren würde). In der ersten Etage befinden sich zahlreiche Restaurants und kleiner Geschäfte. Die Hotelzimmer befinden sich in zwei Türmen – unterteilt in West und East. Mein Zimmer lag im East Tower. Das Frühstück habe ich im Wicked Spoon eingenommen, die ein so reichhaltiges Frühstücks-Buffet anbieten, dass mir die Ohren geschlackert haben. Von feinstem Eis über Sushi bis hin zum herrkömmlichen Frühstück kann man sich alles nach Lust und Laune auf die Teller laden. Der Kaffee schmeckt allerdings – wie fast überall in den USA – nach Chlor.

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High noon in der Mojave Wüste, Kalifornien, USA

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2013 habe ich mich gemeinsam mit einer Gruppe von Bloggern auf einen Roadtrip von Loas Angeles nach Detroit begeben. Unter dem Motto #mbrt13 haben wir eine neue Mercedes-Benz E-Klasse zu ihrer Weltpremiere nach Detroit geleitet. Gleich am ersten Tag dieses, Verzeihung, legendären Trips sind wir von LA nach Flagstaff gefahren und haben unter anderen einen Mini-Stop in der Mojave Wüste eingelegt – wie auch im weiteren Verlauf des Tages in Las Vegas und am Hoover Staudamm. Für mich war dieser kurze Stop am Rande des Mojave Wüste ein einschneidendes Erlebnis. Direkt neben dem Highway I-15 so eine Ruheoase vorzufinden.

Wir hatten damals keine Zeit, um die Wüste weiter zu erkunden und ich habe mir ganz fest vorgenommen, dass ich zurückkehren werde. Um ein wenig mehr von diesem amerikanischen Nationalpark in mich aufzusaugen. Gestern hatte ich dann endlich die Gelegenheit. Nachdem ich dem glitzernden Las Vegas ja gestern früh den Rücken gekehrt hatte, um den Sonnenaufgang im Red Rock Canyon zu geniessen, wollte ich nicht gleich wieder zurück in Stadt, die mir einfach ein ganzes Stück zu laut ist.

Also hies das Ziel im COMAND Online Navigationssystem meines Mercedes-Benz GLA 45 AMG (Link zu unserem Ausfahrt.tv Video Fahrbericht) dann auch Mojave National Preserve.

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Sonnenaufgang im Red Rock Canyon, Las Vegas, Nevada

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Um der schrill glitzernden und lärmenden Metropole Las Vegas zu entfliehen, muss man gar nicht weit fahren. Es empfiehlt sich aber durchaus, es verdammt früh am Tag zu tun, um den Sonnenaufgang an einem Ort zu erleben, der nicht nur beruhigend ruhig, sondern auch landschaftlich anregend angenehm ist. Ich würde lügen, wenn ich schreibe, dass ich eigens für diesen Sonnenaufgang früh aufgestanden bin. Es ist das Gesetz meines Jetlags, dass ich in den USA um 3 Uhr morgens aufwache. Leider auch nicht nur am ersten Tag, sondern wohl stets an den ersten 3-4 Tagen. So ist es dann eben und manchmal ist es auch prima.

Denn nur so konnte ich mich um 4:45 Uhr frisch geduscht und wohlgelaunt aufmachen, um die Ruhe zu finden, die mir Vegas nicht geben kann und zudem noch meine Augen mit einem wunderschönen Sonnenaufgang zu belohnen. Von Strip fährt man gerade mal 30 Minuten westwärts bis man über die Nationalstrasse 159 den Eingang zur Red Rock Canyon Panoramastrasse erreicht. Obacht, die mautpflichtige Strasse (ich habe 6 US$ bezahlt) ist vor 6 Uhr morgens mit einer Schrank gesperrt. Da hilft dann nur warten, immerhin wurde die Schranke mit deutscher Pünktlichkeit geöffnet. Hat man diese Hürde überwunden, darf man sich über eine 21 Kilometer lange Einbahnstrasse durch das Areal bewegen. Beim Bezahlen fragt der freundliche Mann übrigens, ob man denn eine Karte haben möchte. Diese ist nicht zwangsläufig notwendig, wenn man das Areal nur durchfahren möchte, aber immerhin sind alle Aussichtspunkte (schön amerikanisch, immer mit einem Parkplatz ausstaffiert) eingezeichnet. Allerdings richtet sich die Karte eher an Enthusiasten, die in den Bergen wandern möchten.